Sicher engagiert - wie sich freiwillige Helfer richtig versichern
Broschüre "Versicherungsschutz im Ehrenamt"
Düsseldorf, 24. Januar 2008 - Mehr als 23 Millionen Menschen in Deutschland
sind ehrenamtlich tätig. Mehr als jeder dritte Bürger über 14 Jahren engagiert sich damit für
das Gemeinwohl, sei es in Wohfahrtsverbänden, in Sportvereinen, in Kirchengemeinden oder in
Bürgerinitiativen. Engagierte haben jedoch oft keine Ahnung, ob und wie sie bei ihrem Einsatz
versichert sind. Wer zahlt, wenn sie sich bei einem Ehrenamtsjob verletzen? Und wer kommt für
Schäden auf, die sie dabei jemandem anderem zufügen? Diese und andere Fragen beantwortet die neu
aufgelegte Broschüre "Sicher engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt".
Die Broschüre zeigt Fallbeispiele, hilft mit Checklisten den persönlichen Bedarf zu ermitteln
und gibt brauchbare Tipps unter anderem zu den richtigen Ansprechpartnern. Die Broschüre ist
kostenlos zu bestellen per E-Mail an
info@voevers.de
oder kann unter
www.voev.de
heruntergeladen werden.
"Nach wie vor wissen die wenigsten über ihren Versicherungsschutz im Ehrenamt Bescheid", sagt
Verena Achhammer vom Verband öffentlicher Versicherer. Immerhin ist ein Teil der ehrenamtlichen
Helfer gesetzlich unfallversichert. Allerdings fallen nicht alle freiwilligen Tätigkeiten unter den
Schutz von Vater Staat. "Glücklicherweise haben aber fast alle Bundesländer mittlerweile
Sammelverträge mit Versicherungsunternehmen abgeschlossen, auch mit öffentichen Versicherern", so
Achhammer. Welche Ehrenamtliche unter den gesetzlichen Schutz fallen, welche Bundesländer
Sammelverträge für ihre Ehrenamtlichen abgeschlossen haben, welche Lücken es gibt und wie
freiwillig Engagierte diese selber schließen können, sind Themen der Broschüre.
Herausgegeben wird die Broschüre vom Verband öffentlicher Versicherer und der Initiative "für
mich, für uns, für alle". Die Initiative ist ein in seiner Art einzigartiger Zusammenschluss von
Bundestagsabgeordneten, den Städten, Gemeinden und Landkreisen Deutschlands sowie den Sparkassen -
den Partnern der öffentlichen Versicherer. Das Ziel: mehr Anerkennung und weniger Bürokratie für
die Engagierten. Innovatives und vorbildliches Engagement zeichnet die Initiative jedes jahr mit
dem Bürgerpreis - Deutschlands größtem Ehrenamtspreis - aus. Mehr Informationen zur Initiative "für
mich, für uns, für alle" gibt es unter
www.buerger-engagement.de
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Bildunterschrift:
Wer zahlt, wenn ich mich bei meinem Ehrenamts-Job verletze? Wer kommt für Schäden auf, die
ich dabei jemand anderem zufüge? Welche Lücken in meinem Versicherungsschutz gibt es und wie kann
ich sie schließen? Diese und andere Fragen beantwortet die neu aufgelegte Broschüre "Sicher
engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt".
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