Verband trotz Corona-Pandemie voll arbeitsfähig. Der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Mitglieder und Verbundpartner steht für uns an oberster Stelle. Der Verband öffentlicher Versicherer unterstützt deshalb die von Politik und Behörden beschlossenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus. Bereits seit dem 12. März nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens von zu Hause. Der Verband unterstützt seine Mitglieder und Verbundpartner in dieser schwierigen Zeit und bleibt für diese voll arbeitsfähig und erreichbar. Die Arbeit und die Sitzungen der Verbandsgremien werden über Telefon- und Videokonferenzen aktiv weitergeführt.

  • Beitragseinnahmen und Marktanteile wachsen weiter
  • Neues Leitmotiv: Nähe ist mit Abstand die beste Versicherung
  • Jahresabschlüsse für 2019 in den Aufsichtsgremien verabschiedet

„Dank des engagierten Einsatzes in allen Unternehmensbereichen und einer zu-friedenstellenden Gesamt-Schadenentwicklung können wir für das vergangene Geschäftsjahr wiederum ein gutes Ergebnis vorlegen.“ Dieses positive Fazit zieht Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Knemeyer aus der Bilanz 2019 für den Regionalversicherer. Die Oldenburgische Landesbrandkasse (OLBK) und die Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg haben damit im vergangenen Jahr ihren erfolgreichen Kurs als regionaler Marktführer fortgesetzt.

Das laufende Jahr sei bisher geprägt von der sehr herausfordernden Situation um das Corona-Virus Knemeyer versichert: „Wir stehen an der Seite unserer Kunden und unternehmen alles uns mögliche, um sie zu unterstützen.“ Viele Unternehmen sind von den Kontaktbeschränkungen betroffen. Diese wirken sich unmittelbar mit Liquiditätsengpässen aus. „Wir führen zahlreiche Gespräche mit unseren gewerblichen Kunden, um dem Wunsch nach Beitragsveränderungen und notwendigen Versicherungsschutz im Einklang zu halten“, berichtet Vorstandsmitglied Jürgen Müllender.

Der Regionalversicherer blickt auf ein planmäßiges erstes Quartal 2020 zurück. Insgesamt stiegen die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen von Januar bis März gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 115,1 Millionen Euro. Zu diesem Wachstum trugen sowohl die OLBK als auch die Öffentliche Leben bei. „Wir haben in vielen Sparten einen weiterhin einen positiven Beitragszuwachs erzielen können und sind mit den ersten drei Monaten 2020 ohne nennenswerten Kriseneinfluss zufrieden“, bilanzierte Knemeyer, anlässlich der Vorlage des geprüften Geschäftsberichts für das vergangene Jahr. „Wir sind uns aber heute schon sicher, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in unseren künftigen Unternehmensergebnissen deutliche Spuren hinterlassen werden. Für das Gesamtjahr 2020 ist es insofern eine große Herausforderung, an die guten Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen zu können.“

Beim Schaden- und Unfallversicherer Oldenburgische Landesbrandkasse stiegen die Beitragseinnahmen in den ersten drei Monaten um 1,4 Prozent auf 93,3 Millionen Euro. In allen Sachversicherungssparten gab es leichte Beitragszuwächse. Die Schadenaufwendungen im ersten Quartal sanken um 2,4 Prozent auf 27,8 Millionen Euro; trotz einer im Vergleich zum Vorjahresquartal höheren Belastung durch Sturmereignisse. Die Bruttoschadenquote sank in den ersten drei Monaten 2020 auf 65,4 Prozent (Vorjahreszeitraum: 68,6 Prozent.) „Sehr erfreulich verlief die Beitragsentwicklung der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg in den ersten drei Monaten 2020“, freut sich Vorstandsmitglied Angelika Müller. Die Beitragseinnahmen stiegen um 4,0 Prozent auf 21,8 Millionen Euro. Die Beiträge aus Einmaleinzahlungen wuchsen um 13,1 Prozent auf 6,2 Millionen Euro. Als ermutigend bezeichnete es Müller, dass sich auch die laufenden Beiträge mit plus 0,8 Prozent auf 15,6 Millionen Euro weiterhin sehr positiv entwickelten.

Ebenfalls positiv verlief im ersten Quartal 2020 das Neugeschäft der Öffentlichen Leben. Mit einem Vertriebsergebnis von 35,9 Millionen Euro konnte hier erneut ein hohes Niveau erreicht werden. „Dies zeigt die Stärke unseres Vertriebsnetzes – rund 80 Geschäftsstellen sowie die Landessparkasse zu Oldenburg und die Sparkasse Wilhelmshaven. Besonders stolz macht uns das hohe Vertrauen unserer Kunden, welches durch die sehr niedrige Stornoquote von 2,6 Prozent zum Ausdruck gebracht wird.

Neues Leitmotiv: Nähe ist mit Abstand die beste Versicherung

Das Ziel bleibt weiterhin, neben den Maßnahmen zur Verbesserung der Ergebnis- und Kostensituation verstärkt daran zu arbeiten, den Wachstumskurs weiter auszubauen. „Wir verfolgen weiterhin den öffentlich-rechtlichen Auftrag regionaler Marktführer zu bleiben“, so Knemeyer.

Welche konkreten Auswirkungen die Covid-19-Pandemie auf die Konjunktur und die Kapitalmärkte und in der Folge auf die Geschäftsentwicklung der Öffentlichen 2020 konkret haben wird, sei zum jetzigen Zeitpunkt nur grob zu prognostizieren. Mit Beitragsausfällen und Bestandsveränderungen sei jedoch zu rechnen.

Neben Abstand halten und sorgfältiger Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen setzt die Öffentliche aber weiterhin auf gute Erreichbarkeit. „Auch in diesen Zeiten wollen wir uns so nah wie möglich zeigen und für unsere Kunden da sein. In allen Geschäftsstellen wurde zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kun-den für weitreichende Sicherheitsmaßnahmen gesorgt – alternativ sind wir natürlich auch über Telefon, E-Mail oder soziale Medien erreichbar,“ so der Vorstandsvorsitzende.

Gute Entwicklung bei den Jahresabschlüssen 2019

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die Öffentliche Oldenburg – wie bereits im Februar berichtet – gut entwickelt. So konnte der Regionalversicherer laut dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht 2019 sowohl in der Schaden- und Unfallversicherung als auch in der Lebensversicherung steigende Beitragseinnahmen erzielen.

Insgesamt stiegen die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen im selbstabgeschlossenen Geschäft der Öffentlichen Oldenburg 2019 um 5,5 Prozent auf 259,6 Millionen Euro.

Die Entwicklung der beiden Versicherer der Öffentlichen im Einzelnen: Die Oldenburgische Landesbrandkasse steigerte die Beitragseinnahmen in 2019 um 2,2 Prozent auf 167,8 Millionen Euro. Der große Wermutstropfen: Auf der Schadenseite verzeichnete die OLBK 2019 einen Rekord bei Aufwendungen für Feuer-Großschäden. Mit 27,4 Millionen Euro betrug die Schadenbelastung mehr als das Doppelte des Durchschnitts der letzten fünf Jahre. Die Schadenquote stieg im Ergebnis auf 76,7 Prozent (Vorjahr: 71,8 Prozent), liegt hiermit aber noch im Durchschnitt der letzten Jahre. Die Ertragsentwicklung der OLBK war positiv. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit verbesserte sich deutlich auf 10,5 (Vorjahr: 2,6) Millionen Euro.

Bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt wuchsen die Beitragseinnahmen 2019 marktüberdurchschnittlich um 12,3 Prozent auf 91,8 Millionen Euro. Das Wachstum wurde vor allem durch Lebensversicherungen gegen Einmalbeitrag getrieben. Im Neugeschäft wurde ein Beitragswachstum von 14,7 Prozent auf 163,9 Millionen Euro erzielt. Ein hoher Anteil hiervon entfiel auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV).

Der Bestand an Lebensversicherungsverträgen konnte 2019 weiter um 3,4 Prozent auf 120.880 erhöht werden. Die Bestandssumme aller Verträge stieg um 5,2 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 4,1 Milliarden Euro. Für Ablaufleistungen, Versicherungsfälle und Rückkäufe zahlte die Öffentliche Leben im vergangenen Jahr 72,3 Millionen Euro an ihre Kunden aus.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier (PDF)

Ansprechpartnerin

Pia Marie Wenholz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T 0441. 2228-777
E pia_marie.wenholz@oevo.de

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