Die Bruttobeitragseinnahmen des Deutsche Rück Konzerns stiegen 2017 um 2,3 % auf 1,2 Mrd. €. Neben einem leicht verbesserten Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern, bestehend aus Deutsche Rückversicherung AG und der Tochtergesellschaft Deutsche Rückversicherung Schweiz AG, erneut ein gutes Kapitalanlageergebnis. Die Eigenmittel vor Gewinnverwendung stiegen um mehr als 17 Mio. € auf 529,2 Mio. €. „Die Deutsche Rück hat mit der Kombination aus Wachstum und Substanzstärkung den soliden Kurs der Vorjahre fortgesetzt“, sagte Vorstandsvorsitzender Frank Schaar.

Das Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen auf 1,2 Mrd. € speiste sich aus der Nichtleben- wie der Lebenrückversicherung und stammte sowohl aus Geschäftsverbindungen im Gruppen- als auch im Marktgeschäft. Auf der Schadenseite setzte sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Vor allem das HUK- und das Feuergeschäft hatten Anteil an der Verbesserung der Bruttoschadenquote von 58,1 % auf 56,0 %. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb blieben bei der Muttergesellschaft konstant und sanken bei der DR Swiss deutlich. Dies spiegelt sich in den um fast 6 Prozentpunkte verbesserten Nettokostenquoten des Gesamtgeschäfts (auf 30,6 %) als auch des Nichtlebengeschäfts (auf 29,3 %) wider. „Der Deutsche Rück Konzern befindet sich damit im Vergleich zu anderen Rückversicherern auch weiterhin auf sehr wettbewerbsfähigem Niveau“, so Schaar.

Mit einer Combined Ratio im Nichtlebengeschäft von netto 96,4 % setzte sich die gute Entwicklung der Vorjahre fort. „Zugleich halten wir an einer sehr konservativen Dotierung der Rückstellungen fest“, sagte Schaar. So wurden die Schwankungsrückstellungen mit 23,8 Mio. € deutlich verstärkt. Vor dem Hintergrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus ist der Konzern mit dem Kapitalanlageergebnis überaus zufrieden, das mit 57,2 Mio. € deutlich über dem Vorjahresergebnis von 41,3 Mio. € lag. Unter Einbeziehung des versicherungstechnischen Ergebnisses erzielte der Konzern ein leicht verbessertes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 24 Mio. €. Dieses positive Ergebnis führt nach Abzug eines aufgrund von Änderungen in der Steuergesetzgebung nahezu verdoppelten Steueraufwands zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 3 Mio. €.

Im laufenden Geschäftsjahr werden sich die Bruttobeiträge durch eine Änderung des Geschäftsmodells im Restkreditgeschäft voraussichtlich deutlich reduzieren. „Zudem gehen wir davon aus, dass einige unserer Zedenten ihre Selbstbehalte anheben“, so Schaar. „Durch Anteilserhöhungen und natürliches Wachstum werden wir diesen Rückgang jedoch größtenteils kompensieren können.“ Die Belastungen durch die Frühjahrsstürme 2018 lagen für die Deutsche Rück im Rahmen der Erwartungswerte.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier  (PDF).
Die Geschäftsberichte des Konzerns und der beiden Einzelgesellschaften finden Sie hier.

Ansprechpartner:
Andreas Meinhardt
Pressesprecher
T 0211. 4554-123
E andreas.meinhardt@voevers.de

 

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