Autofahrer erhalten künftig offizielle Gefahrenwarnungen über den Bordcomputer: Der Automobilhersteller Ford verbindet seine PKW mit der Katastrophenwarn-App KATWARN. Das vernetzte Warnsystem wurde vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und verbreitet offizielle Warnungen von Sicherheitsbehörden und dem Deutschen Wetterdienst auf mobile Endgeräte.

Künftig können Fahrer von Ford in Deutschland das Warnsystem KATWARN für iPhone und Android Phones auch bequem im Auto nutzen, ohne das Smartphone bei der Fahrt in die Hand zu nehmen. Die Warnungen werden direkt im Bordcomputer angezeigt, beispielsweise: „Offizielle KATWARN-Meldung des Landkreises xyz: Großbrand in der xyz Straße“. Der Automobilhersteller Ford stattet für die Einbindung von Apps seine PKW seit Jahren mit der AppLink-Software aus. Sie ermöglicht es, KATWARN über das iPhone oder Android-Smartphone direkt in das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 zu integrieren. „Wir freuen uns, unseren Kunden mit KATWARN eine sehr sinnvolle App an die Hand geben zu können, die einen neuen Aspekt zur Sicherheit im Straßenverkehr berücksichtigt“, sagt Wolfgang Kopplin, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

Bereits seit 2011 übermittelt das vernetzte Warnsystem KATWARN behördliche Warnungen und Sicherheitsinformationen – darunter Unglücksfälle wie Großbrände, Bombenfunde oder Wirbelstürme – unkompliziert und direkt von den verantwortlichen Leitstellen auf mobile Endgeräte. Das Besondere: KATWARN verbreitet die Warnungen ortsgenau, d.h. nur an diejenigen Menschen, die wirklich betroffen sind. Dafür nutzt es eine spezielle Ortungsfunktion im Smartphone, die sich auch bei ausgeschalteter App im Hintergrund aktualisiert. Ist das Smartphone an die Bordelektronik im Ford angeschlossen, werden Autofahrer sofort bei Eintritt in ein Gefahrengebiet gewarnt. „Als AppLink-Partner von Ford in Deutschland erweitern wir für KATWARN die Möglichkeiten, Menschen in Gefahrensituationen zu erreichen“, sagt Prof. Manfred Hauswirth, Leiter des Fraunhofer FOKUS. „Dies ist ein gelungenes Beispiel für digitale Vernetzung zum Vorteil der Menschen.“

KATWARN verbreitet Gefahrenwarnungen sowohl auf Ebene von Stadtstaaten und Bundesländern als auch auf Ebene von Landkreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus versendet KATWARN deutschlandweit die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an alle Nutzer im gesamten Bundesgebiet. Insgesamt wird das Warnsystem in Deutschland derzeit von über 2,5 Millionen Menschen genutzt. Die technische Plattform stellen die öffentlichen Versicherer Deutschlands als Beitrag für das Gemeinwohl zur Verfügung. Dr. Klaus Zehner, Vorstand der SV SparkassenVersicherung und bei den öffentlichen Versicherern verantwortlich für KATWARN: „Schadensprävention ist ein zentrales Anliegen der öffentlichen Versicherer. Mit KATWARN tragen wir dazu bei, mit modernem technischen Know-how Schäden und möglicherweise auch Gefahren für Leib und Leben zu verringern.“

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier (PDF).

Ansprechpartner

Andreas Meinhardt
Pressesprecher
T 0211. 4554-123
E presse@voevers.de

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