Die Öffentliche Oldenburg ist mit dem Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten dieses Jahres zufrieden. „Durch erfolgreiches Neugeschäft in der Sachversicherung konnten die Bestandsabgänge vom letzten Jahr bereits in den ersten Monaten deutlich reduziert werden“, berichtete der Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Knemeyer anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2017.

Beim Schaden- und Unfallversicherer Oldenburgische Landesbrandkasse (OLBK) stiegen die Beitragseinnahmen in den ersten drei Monaten 2018 um 0,2 Prozent auf 89,5 Millionen Euro. Dabei trugen nahezu alle Sparten zum Wachstum bei. Insbesondere gab es in der Sachversicherung ein Beitragswachstum von insgesamt 3,3 Prozent zu verzeichnen. So konnten die Beiträge in der Wohngebäudeversicherung um 4,2 Prozent gesteigert werden, das Wachstum in der Hausratversicherung liegt mit 3,2 Prozent oberhalb des Marktniveaus. Zuwächse gab es ebenso in den Sparten Haftpflicht (2,6 Prozent) und Unfall (3,9 Prozent). In der Kraftfahrtversicherung wurde das Vertriebsergebnis durch Strukturveränderungen positiv beeinflusst.

Auf der Schadenseite wurde die OLBK hingegen stark gefordert. Die bis Ende März aufgelaufen Schadenaufwendungen liegen insbesondere aufgrund einzelner Feuer-Großschäden oberhalb des langjährigen Durchschnitts. Zudem ergab sich aufgrund des langen und kalten Winters im ersten Quartal ein höherer Aufwand für Frost- und Sturmschäden. Insgesamt stiegen die Schadenaufwendungen in den ersten drei Monaten um 6,1 Millionen Euro bzw. 26 Prozent auf 29,4 Millionen Euro.
Im Neugeschäft der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg konnte im ersten Quartal 2018 eine Beitragssumme von 23,3 Millionen Euro erreicht werden. „Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das für uns eine Steigerung von 14,7 Prozent (2,9 Millionen Euro). Sowohl wir als auch unsere Vertriebspartner, die Landessparkasse zu Oldenburg sowie die Sparkasse Wilhelmshaven, haben die Produktion erhöht“, freute sich Knemeyer. Eine Steigerung wurde dabei insbesondere mit den neu eingeführten, biometrischen Produkten erzielt.

Genauso wie die gebuchte laufende Beitragseinnahme in Höhe von 14,9 Millionen Euro, erreichen die Einmalbeiträge mit zwei Millionen Euro in etwa das Vorjahresniveau. Erfreulich ist das weiterhin niedrige Niveau der Stornoquote von 2,9 Prozent. Für das Gesamtjahr 2018 erwartet der Vorstand Beitragseinnahmen auf einem stabilen Niveau.
Insgesamt erzielte die Öffentliche Oldenburg bis Ende März 2018 gebuchte Beitragseinnahmen von 106,3 Millionen Euro, was in etwa dem Niveau des Vorjahreszeitraumes entspricht.

Erfreuliche Entwicklung 2017
Im Geschäftsjahr 2017 hat sich die Öffentliche Oldenburg – wie bereits im Februar berichtet – erfreulich entwickelt. Die Marktposition im Geschäftsgebiet, dem ehemaligen Oldenburger Land, konnte weiter ausgebaut werden. Wie dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht zu entnehmen ist, stiegen die Beitragseinnahmen der OLBK 2017 um 0,5 Prozent auf 161,8 Millionen Euro. Für Sturm- und Elementarschäden wurde insgesamt ein Rekordwert von 12,6 Millionen Euro aufgewendet. Den größten Anteil daran hatte der Sturm „Xavier“ Anfang Oktober mit einem Aufwand von 5,3 Millionen Euro für die Regulierung von Beschädigungen an Häusern und Autos sowie für Beseitigungskosten. Über alle Versicherungssparten summierte sich der Bruttoschadenaufwand der OLBK 2017 auf rund 124 Millionen Euro, eine Million Euro mehr als 2016. Die Schadenquote lag mit 77 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres. Es wird ein Jahresfehlbetrag von 0,1 (2016: 4,1) Millionen Euro ausgewiesen, der durch Entnahme aus den Gewinnrücklagen ausgeglichen wird.

Neben der traditionell starken Säule der betrieblichen Altersvorsorge bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg konnte 2017 auch das Geschäft mit biometrischen Versicherungen, wie der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, ausgebaut werden. Rückläufig war der Absatz von Lebensversicherungen gegen Einmalbeitrag. Dies führte bei der Öffentlichen Leben 2017 insgesamt zu einem Rückgang der Beitragseinnahmen um 14,2 Prozent auf 77,5 Millionen Euro. Der Bestand an Lebensversicherungsverträgen blieb mit 111.594 (minus 0,2 Prozent) nahezu stabil. Die versicherte Summe aller Lebensversicherungsverträge stieg sogar um 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. „Unsere Kunden halten der Öffentlichen Leben die Treue. Das zeigt auch die sehr niedrige Stornoquote“, sagte Knemeyer. Er führt dies auch auf das Kundenbetreuungsmodell zurück, das jedem Kunden einen festen Ansprechpartner bei der Öffentlichen zuordnet. „So kann jeder Kunde optimal beraten werden und darauf aufbauend die richtigen Entscheidungen für sich treffen.“

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier (PDF)

Ansprechpartnerin

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