• Weiteres Wachstum in wichtigen Bereichen
  • Gesunkene Schadenaufwendungen bei Landesbrandkasse
  • Lebensversicherungsneugeschäft auf geplantem Niveau
  • Geschäftsbericht 2020 vorgelegt

Die Öffentliche Oldenburg – Oldenburgische Landesbrandkasse und Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg – kann zufrieden auf ein erstes Quartal 2021 zurückblicken. „Wir haben in dieser turbulenten Pandemie-Zeit eine Stabilität gezeigt, die sicher derzeit nicht selbstverständlich ist“, sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Müllender anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts für das vergangene Jahr. In wichtigen Bereichen konnte der Regionalversicherer sogar weiter wachsen.

So stiegen die Beitragseinnahmen beim Schaden- und Unfallversicherer Oldenburgische Landesbrandkasse (OLBK) im ersten Quartal 2021 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 0,7 Prozent auf 93,9 Millionen Euro. „Hier lief das Geschäft besser als wir erwartet und geplant hatten“, freute sich Müllender. Bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg wuchsen die wichtigen laufenden Beitragseinnahmen um 0,8 Prozent auf 15,7 Millionen Euro. Auch konnte ein gutes Neugeschäft erzielt werden. Ein Minus gab es im Geschäft gegen Einmalbeiträge in der Lebensversicherung. „Dieses Geschäft unterliegt aber generell starken Schwankungen und hat sich im März bereits wieder deutlich erholt“, stellte Müllender fest. Die Schwankung in der Lebensversicherung auf 19,5 Millionen Euro führt zu einem unterjährig leichten Beitragsrückgang bei der Öffentlichen Oldenburg insgesamt im ersten Quartal 2021 von 1,4 Prozent auf 113,5 Millionen Euro.

Bei der OLBK setzte sich im ersten Quartal 2021 die Entwicklung des vergangenen Jahres fort: Dem Wachstum in den Sachversicherungen sowie der allgemeinen Haftpflicht- und Unfallversicherung stand ein Rückgang in der Kfz-Versicherung gegenüber, der aber gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert werden konnte. „Eine erfreuliche Entwicklung konnten wir bei den Schäden verzeichnen“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende. Die Schadenaufwendungen sanken im ersten Quartal 2021 auf 24,7 Millionen Euro. Gründe hierfür waren nur moderate Sturmschäden und spürbar weniger Kfz-Schäden, was Müllender auf die Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Reduzierung der Mobilität zurückführte. Die Bruttoschadenquote sank in den ersten drei Monaten 2021 auf 58,7 (Vorjahr: 68,3) Prozent, wobei eine deutliche Abschwächung dieser positiven Entwicklung mit zunehmender Rückführung der Corona-Maßnahmen im Jahresverlauf erwartet wird.

Bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg entsprach das Neugeschäft von 33,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2021 den Erwartungen. Die Stornoquote konnte mit 2,6 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden. Zum Vergleich: Im deutschen Lebensversicherungsgesamtmarkt liegt sie bei über vier Prozent. „Unsere niedrige Stornoquote spiegelt die hohe Kundenbindung wider und zeigt, dass die Kunden uns – auch in dieser kritischen Zeit – vertrauen“, betonte Müllender.

Geschäftsbericht 2020 zeigt gestärktes Eigenkapital

Im Corona-Jahr 2020 hat die Öffentliche Oldenburg – wie bereits im Februar berichtet – eine stabile Entwicklung verzeichnet. Beim Umsatz – den gebuchten Bruttobeitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft – erreichten OLBK und Öffentliche Lebensversicherungsanstalt Oldenburg zusammen mit 259,4 Millionen Euro nahezu exakt das Niveau des Jahres 2019 (259,6 Millionen Euro).

Die wichtigsten Faktoren für die Entwicklung der OLBK im vergangenen Jahr waren: ein Beitragswachstum bei den Sachversicherungen wie Gebäude und Hausrat, ein gesunkener Bruttoschadenaufwand sowie eine gesunkene Schadenquote. Bei einer um 1,1 Prozent auf 169,6 Millionen Euro gestiegenen Gesamtbeitragseinnahme führte dies zu einem Ergebnis vor Steuern von 9,3 (Vorjahr: 10,5) Millionen Euro, einem Jahresüberschuss von 4,7 (Vorjahr: 6,4) Millionen Euro und einer Stärkung des Eigenkapitals um 4,1 Millionen Euro auf 143,2 Millionen Euro.

Bei der Öffentlichen Lebensversicherungsanstalt Oldenburg waren 2020 die wichtigsten Faktoren: ein erhöhter Bestand an Lebensversicherungen, eine gestiegene Versicherungssumme und eine niedrige Stornoquote. Die Beitragseinnahmen der Öffentlichen Leben werden 2020 mit 89,9 Millionen Euro exakt in Höhe der Planung ausgewiesen. Auf Grundlage der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von  3,8 % konnten der Betragsrückerstattung der Kunden weitere 6,9 Millionen Euro zugeführt werden.  Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 1,3 Millionen Euro; der Jahresüberschuss erreichte 0,7 (Vorjahr: 0,8) Millionen Euro, und das Eigenkapital wuchs von 15,5 Millionen Euro auf 16,2 Millionen Euro.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier (PDF)

Ansprechpartner

Marcus Benecke
Vorstandsassistent
T 0441. 2228-203
E marcus.benecke@oevo.de

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