In einem anspruchsvollen Marktumfeld haben die Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) im Jahr 2016 erneut ihre Leistungsfähigkeit bewiesen und konnten weiter wachsen. Heute zog der Vorstand des einzigen Versicherers mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt eine Bilanz über das 25. Geschäftsjahr der ÖSA.

Die ÖSA Versicherungen, die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehören, betreuten Ende 2015 landesweit deutlich über 976.000 Verträge von Privatkunden, Kommunen und Gewerbekunden. Das sind etwa 17.000 Kundenverträge mehr als im Jahr zuvor. Die Beitragseinnahmen stiegen um 4,5 Prozent auf ca. 283 Millionen (Mio.) Euro. Im deutschen Branchendurchschnitt betrug das Wachstum nur 2,5 Prozent.

Die ÖSA Feuer hat im 25. Jahr seit Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit ihr bisher bestes vertriebstechnisches Ergebnis erzielt. Dazu trug auch der im Vorjahresvergleich geringe Schadenaufwand in Höhe von 69 Millionen Euro bei, weil Sachsen-Anhalt im Jahr 2016 von starken Stürmen und anderen extremen Naturgewalten verschont geblieben ist. Die Schadenquote der ÖSA Feuer – das Verhältnis der Beitragseinnahmen zu den Schadenleistungen – betrug 54,6 Prozent (2015: 71,4). Zugleich konnte die Kostenquote weiter gesenkt werden. Damit verbesserte sich die für das Geschäftsergebnis wichtige Schaden-Kosten-Quote deutlich – sie lag unter 80 Prozent. 2015 waren es dagegen 97 Prozent.

„Die Herausforderungen der Branche lagen im abgelaufenen Jahr insbesondere in der Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen an Risikomanagement, Kapitalausstattung und Datenschutz. Zudem erschwert das anhaltend extrem niedrige Zinsniveau immer mehr die Erwirtschaftung von Kapitalerträgen und damit auch von Überschüssen für die versicherten Kunden“, erklärte ÖSA-Vorstandsvorsitzender Peter Ahlgrim: „Vor diesem Hintergrund ist die ÖSA nach wie vor sehr stabil unterwegs.“

Mit ihrer auf Nachhaltigkeit und Stabilität ausgerichteten Kapitalanlagepolitik haben die ÖSA Versicherungen die erhöhten Anforderungen des Aufsichtsrechts an die Kapitalausstattung sofort mit Start von „Solvency II“ sehr gut erfüllen können und muss keine Überbrückungsregelungen in Anspruch nehmen. Die Bedeckungsquoten – das Verhältnis von verfügbaren zu geforderten Eigenmitteln – betrug bei der Erstveröffentlichung am 22. Mai bei der ÖSA Leben 211 Prozent und bei der ÖSA Feuer 161 Prozent.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier (PDF)

Ansprechpartnerin

Ute Semkat
Pressesprecherin
T 0391. 7367-104
E ute.semkat@oesa.de

 

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