VERBAND ÖFFENTLICHER VERSICHERer

Stark im Verbund

Gemeinsam sind die öffentlichen Versicherer mit über 21 Milliarden Euro jährlichen Beitragseinnahmen die zweistärkste Gruppe im deutschen Erstversicherungsmarkt. Der Verband öffentlicher Versicherer bündelt diese Stärke. Er ist Kommunikations- und Dienstleistungsplattform, schafft und nutzt Synergien und arbeitet eng mit den Verbundpartnern der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen.

Wir bündeln regionale zu bundesweiter Stärke

Der Verband öffentlicher Versicherer ist die gemeinsame Dachorganisation aller öffentlichen Versicherungsunternehmen Deutschlands. Er repräsentiert alle 11 öffentlichen Erstversicherungsgruppen, die gemeinsam die zweitstärkste Kraft in der deutschen Versicherungsbranche sind.
Der Verband hat seinen Sitz in Düsseldorf, Berlin und Brüssel. Er ist die zentrale Kommunikationsplattform für die Interessen, das Wissen und die Erfahrungen seiner Mitglieder.

Ein wesentliches Ziel ist, Synergien für die Einsparung von Ressourcen zu nutzen und die Prozesse und Ergebnisse aktiv zu verbessern. Der Verband versteht sich dabei vor allem als Dienstleister und Interessenvertreter seiner Mitglieder.

Professionelle Unterstützung vom lokalen Markt bis auf die internationale Ebene

Als Berufsverband unterstützt der Verband öffentlicher Versicherer die einzelnen Unternehmen mit Dienstleistungen wie Marktbeobachtung und statistische Grundlagenarbeit. Zudem vertritt er die Interessen der öffentlichen Versicherer im Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Eine zentrale Aufgabe des Verbands ist, eine Plattform für die überregionale Zusammenarbeit zu bieten und den strukturierten Gedanken- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe zu fördern.

Als Interessenvertreter bringt der Verband den Sachverstand und die Positionen der öffentlichen Versicherer auf politischer Ebene ein. Der Verband ist deshalb mit eigenen Büros in Berlin und Brüssel vertreten. Nicht zuletzt hält der Verband enge Verbindungen zu den Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Mit seinem Berliner Büro in den Räumen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands ist der Verband besonders nahe an den aktuellen Entwicklungen in der Sparkassen-Finanzgruppe.

Unsere Struktur

Wichtigstes Ziel des Verbands ist es, seine Mitglieder kontinuierlich dabei zu unterstützen, ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der Verband ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung, weitere Organe sind der Verwaltungsrat und der Vorstand.

Vorstand

Dr. Arno Junke
(Vorstandsvorsitzender)

Frank Schaar
(stv. Vorstandsvorsitzender)

Dr. Katrin Burkhardt

Michael Rohde

Verwaltungsrat

Hermann Kasten
(Vorsitzender)

Vorsitzender des Vorstands der VGH Versicherungen

Gerhard Müller
Vorsitzender des Vorstands der Sparkassen-Ver­sicherung Sachsen

Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl
Vorsitzender des Vorstands der
SV SparkassenVersicherung

Dr. Wolfgang Breuer
(stellvertretender Vorsitzender)

Vorsitzender des Vorstands der Provinzial NordWest Holding

Dr. Walter Tesarczyk
Vorsitzender des Vorstands der Provinzial Rheinland Versicherungen

Michael Doering
Vorsitzender des Vorstands der Öffentlichen Versicherungen Braunschweig

Dr. Frank Walthes
Vorsitzender des Vorstands der Versicherungskammer Bayern

Seit 1911 unterwegs im Auftrag der öffentlichen Versicherer

Der Verband öffentlicher Versicherer hat sich im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte grundlegend gewandelt. Aus einer öffentlich-rechtlichen Institution im alten Preußen, deren Genehmigungsurkunde 1911 noch der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. unterschrieb, wurde ein moderner, hochspezialisierter Dienstleister für die Versicherungswirtschaft des 21. Jahrhunderts.

 

Die wichtigsten Stationen der Verbandsgeschichte im Überblick

1911
Der Verband öffentlicher Lebensversicherungsanstalten wird als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Berlin gegründet.
1922
Die Haftpflicht- und Unfall-Rückversicherung wird in den Lebensversicherungsverband aufgenommen. Aufgrund des schnellen Wachstums dieser Sparte wird dafür zunächst eine eigene Abteilung aufgebaut.
1926
Aus der Abteilung wird der Verband öffentlicher Unfall- und Haftpflichtversicherungsanstalten. Er wird in den gleichen Geschäfts­räumen und in Personalunion mit dem Verband öffentlicher Lebensversicherungs­anstalten geführt.
1932
Das bisher bereits praktizierte Regionalprinzip wird in der Satzung festgeschrieben. Die einzelnen Anstalten dürfen damit ausschließlich in ihrem eigenen Geschäftsgebiet tätig werden.
1934
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten sichern sich NS-Parteigänger lukrative Posten in der Assekuranz. Zum 1. Januar werden die Versicherungsverbände für Feuer, Leben, Unfall und Hagel zum neuen „Reichsverband der öffentlich-rechtlichen Versicherer“ zusammengelegt.
1945
In den letzten Kriegsmonaten bricht die Verbandsarbeit zusammen. Akten und Mitarbeiter sind in alle Winde zerstreut, mehr als die Hälfte der öffentlichen Lebensversicherer ist untergegangen.
1946
Die verbliebenen öffentlichen Versicherer beginnen, sich neu zu formieren. Die Feuerversicherer organisieren sich erneut getrennt von den Lebens- und Haftpflicht­versicherern. Im März findet eine erste Verbands­versammlung der Westanstalten im nieder­sächsischen Einbeck statt.
1947
Die neue Geschäftsstelle des Verbands nimmt im Gebäude der Provinzial-Versicherung der Rheinprovinz in Düsseldorf die Arbeit auf.
1966
Die ohnehin nur formal existierende Trennung der in Personalunion geführten Verbände für die Lebens- bzw. die Haftpflicht-, Unfall- und Kraftfahrt­versicherung wird beendet, der Verband öffentlicher Lebens- und Haftpflichtversicherer entsteht.
1996
Die Fusion mit dem Verband öffentlicher Feuerversicherer schafft den heutigen Verband öffentlicher Versicherer: Die Gesamtheit der Öffentlichen spricht nun mit einer Stimme.
2014
Der Verband öffentlicher Versicherer eröffnet ein Büro in den Räumen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin. Damit stellt er Nähe zu den Sparkassen und den politischen Entscheidern her.
2016
Der Verband ist nun auch in Brüssel mit einem Büro in direkter Nähe zur EU-Kommission und zum EU-Rat präsent, um die Interessenvertretung auf europäischer Ebene zu stärken.

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