• Gesamtbeitragseinnahmen steigen auf über vier Milliarden Euro
  • Führende Marktposition weiter ausgebaut
  • Unterschiedliche Schadenentwicklung in Nord und West
  • Zukunftsprogramm NordWest 2018 gestartet

Münster/Kiel,18.01.2016. Der Provinzial NordWest Versicherungskonzern ist im ver-gangenen Geschäftsjahr erneut stärker gewachsen als der Markt. Die Gesamtbeitrags-einnahmen der zweitgrößten öffentlichen Versicherungsgruppe stiegen nach vorläufi-gen Geschäftszahlen um rund 5 % auf über 4,1 Mrd. Euro (Vorjahr 3,9 Mrd. Euro).
Davon entfielen 2,3 Mrd. Euro auf den Bereich Lebensversicherungen und 1,8 Mrd. Euro auf die Schaden- und Unfallversicherungen. „Wir haben uns 2015 gut positioniert und richtig Schwung aufgenommen. Dank hervorragender Produkte und leistungs-starker Vertriebspartner haben wir sowohl in den Kompositsparten als auch in der Lebensversicherung 2015 ein bemerkenswertes Neugeschäft erzielt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende des Provinzial NordWest Konzerns Dr. Wolfgang Breuer.

Sehr gutes Neugeschäft in den klassischen Kompositsparten

In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die Neu- und Mehrbeiträge insgesamt um rund 8 %. Die Westfälische Provinzial konnte das vertriebliche Neugeschäft sogar um rund 11 % steigern. Sehr erfreulich verlief hier auch das Neugeschäft mit Firmenkunden. In die-sem Geschäftssegment konnte eine Steigerung von rund 15 % erzielt werden. Kräftige Bei-tragszuwächse erreichte der Provinzial NordWest Konzern vor allem in der Wohngebäude- und Kraftfahrtversicherung.

Die Schadenaufwendungen gingen gegenüber dem Vorjahr, das von Sturm- und Elementar-schäden in außergewöhnlicher Weise belastet war, zurück. Allerdings verlief die Schaden-entwicklung konzernweit sehr unterschiedlich. So stand einer deutlich gesunkenen Scha-denbelastung in Westfalen ein Anstieg der Schadenaufwendungen im Norden gegenüber. Im Geschäftsjahr 2015 hinterließen vor allem mehrere Sturmereignisse ihre Spuren. Allein für „Mike“ und „Niklas“ Ende März/Anfang April 2015 beliefen sich die konzernweiten Schaden-aufwendungen auf rund 43 Mio. Euro. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote liegt mit vo-raussichtlich etwa 93 (99,7) % wieder deutlich unter der kritischen 100-Prozent-Marke und damit auch unter dem Marktdurchschnitt von voraussichtlich 97 %.

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