„Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen im zweiten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie sind wir insgesamt mit dem soliden Geschäftsverlauf und einem Beitragswachstum von rund 7,6 Prozent auf 345,8 Millionen Euro zufrieden“, zieht ÖSA-Vorstandsvorsitzender Dr. Detlef Swieter Bilanz. Sehr erfreulich ist vor allem das außerordentliche Wachstum in der ÖSA Lebensversicherung von 14,7 Prozent (1,7 Prozent im Vorjahr).

Die Öffentliche Feuerversicherung Sachsen-Anhalt konnte mit Beitragseinnahmen von 156,0 Millionen Euro das Vorjahresniveau halten. Im Kerngeschäft sind die Beitragseinnahmen um 1,7% gestiegen. Durch die Einschränkung der sozialen Kontakte waren Agenturen und Sparkassen-Geschäftsstellen im ersten Halbjahr zeitweise geschlossen. „Unter diesen Voraussetzungen ist das ein gutes Ergebnis“, resümiert der Vorstandsvorsitzende. Bis Ende 2021 hatte die ÖSA Feuer 737.000 Versicherungsverträge von der Haftpflichtpolice über den Schutz von Hausrat und Wohngebäude bis zur Kraftfahrzeugversicherung im Bestand.

Mit vielen marktgerechten und kundenorientierten Anpassungen an der Produktstruktur, einer neuen Fahrradversicherung und optimierten vertrieblichen Prozessen stand vor allem das Privatkundengeschäft im Fokus. „Unsere Vertriebspartner hatten unter den erschwerten Bedingungen die damit verbundenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Immer nach dem Motto: Wir sind erst dann zufrieden, wenn es unsere Kunden sind“, sagte Vertriebsvorstand Rainer Bülow.

Während die deutsche Versicherungswirtschaft durch das Unwetter „Bernd“ im Juli 2021 höchste Schadenaufwände für Elementargefahren aller Zeiten verzeichnet, blieb Sachsen-Anhalt von großen Unwetterereignissen verschont. Allerdings schlugen Leitungswasserschäden in der Frostperiode im Februar 2021 und größere Feuer- und Einbruch-Diebstahlschäden in der Schaden-Quote negativ zu Buche. Die Schadenquote erhöhte sich von 57,1 Prozent auf 62,9 Prozent, die für das wirtschaftliche Ergebnis entscheidende Schaden-Kosten-Quote der ÖSA Feuer­ver­sicherung beträgt 89,3 Prozent (Vorjahr: 82,0 Prozent).

Die Öffentliche Lebensversicherung Sachsen-Anhalt konnte in 2021 einen sehr erfreulichen Geschäftsverlauf verzeichnen. Dieser wurde im Wesentlichen aus Einmalbeiträgen für private Rentenversicherungen, vor allem der ÖSA StrategieRente Invest, erreicht.

Diese Einmalbeiträge erhöhten sich um 39,2 Prozent (Vorjahr: 8,7 Prozent). Mit der ÖSA StrategieRente Invest, einer lebenslangen Altersvorsorge, die Flexibilität, Sicherheit und Ertragschancen vereint, werden Kunden direkt an der seit Jahren stabilen und ertragreichen Kapitalanlage der ÖSA beteiligt. „Unsere Kunden spüren weiterhin die Einflüsse der Niedrigzinsen und inzwischen auch die steigende Inflation. Die ÖSA StrategieRente Invest ist eine attraktive und effiziente Lösung, sowohl für den Vermögensaufbau als auch für die Vermögenssicherung“, so Leben-Vorstand David Bartusch.

Insgesamt haben die Sachsen-Anhalter mit rund 285.000 Verträgen für ihr Alter, aber auch gegen Krankheit, Berufsunfähigkeit und den Todesfall privat vorgesorgt.

Die ausgezahlten Leistungen beider ÖSA-Unternehmen an ihre Kunden blieben auf hohem Niveau: Rund 87,1 Millionen Euro (Vorjahr: 86,6 Millionen Euro) wurden vornehmlich für auslaufende Lebens- und Rentenversicherungen sowie als Berufsunfähigkeits- und Todesfallleistungen überwiesen. Für Schäden an Fahrzeugen, Hausrat, Wohngebäuden oder durch Unfälle an Personen erhielten die Versicherten insgesamt rund 70 Mio. Euro.

Die Kapitalanlagen der ÖSA Versicherungen haben mit ca. 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr 1,6 Milliarden Euro) einen neuen Höchststand erreicht.

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